PVC Platten -Restposten

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PVC Platten

PVC ist die Abkürzung für Polyvinylchlorid. Dabei handelt es sich um ein thermoplastisches Polymer, da nach Polypropylen und Polyethylen das bedeutendste Polymer für Kunststoffe ist. Sie hatten alle schon einmal PVC in der Hand, beispielsweise in Form von Fensterrahmen oder Rohren (Hart-PVC) oder PVC Platten, die beispielsweise als Bodenbelag verwendet werden können. Um eine gewisse Elastizität herzustellen, wird dem PVC dann ein Weichmacher hinzugefügt, welcher das Material flexibler macht. Es wirkt isolierend und ist schwer entflammbar. Verwendung findet es heute nicht nur in Kabelummantelungen, sondern auch in Gegenständen des täglichen Lebens, wie beispielsweise Schuhsohlen.

Eigenschaften

PVC entsteht durch eine radikalische Kettenpolymerisation des Monomers Vinylchlorid. Es handelt sich dabei um ein festes Thermoplast in Pulverform. Die Ausgangsfarbe ist weiß, es lässt sich aber gut einfärben und ist in allen Farben erhältlich. Im Originalzustand ist PVC eher spröde. Durch die Zugabe von Additiven (vor allem Stabilisatoren und Schlagzäh-Modifier) lässt sich das Material an die unterschiedlichen Einsatzgebiete anpassen. Die so entstandene PVC Platte hat folgende Eigenschaften:

  • licht-, temperatur- und wetterbeständig
  • hohe Zähigkeit bei guter Elastizität
  • hohe Kerbschlagzähigkeit
  • gute Verarbeitbarkeit

PVC lässt sich am besten bei 160 bis 200 Grad Celsius verarbeiten. Dann setzt der Zersetzungsprozess ein, Chlorwasserstoff wird abgespalten. Aus diesem Grund müssen Thermostabilisatoren zugesetzt werden. Ist das PVC noch höheren Temperaturen ausgesetzt, wie das zum Beispiel beim Heizelementschweißen (260 Grad Celsius) der Fall ist, müssen die Additive entsprechend abgestimmt werden.

Erfolgt ein Zusetzen von Weichmachern zu den Hart PVC Platten, lagern sich diese während der thermoplastischen Verarbeitung zwischen den Molekülketten ab, was das gesamte Gefüge auflockert. Dabei wird die Struktur physikalisch ausgedehnt, Gas kann abgegeben werden (erkennbar am typischen Geruch). Es werden mittlerweile zunehmend Produkte eingesetzt, die weniger Schadstoffe abgeben, dafür aber deutlich teurer sind. PVC ist auch als Pulvermischung mit eingearbeiteten Additiven und Weichmachern erhältlich, den so genannten Dry-Blends.
Weichmacher sollen vor allem diese Eigenschaften verbessern:

  • Nachgiebigkeit
  • Weichheit
  • Flexibilität
  • Geschmeidigkeit

Allgemeine Eigenschaften von PVC:

  • Beständig gegen verschiedene Laugen und Säuren
  • Eingeschränkt beständig gegen Benzin, Ethanol und Öl
  • Hart-PVC kann gut spanabhebend verarbeitet werden (Weich-PVC dagegen schlecht)
  • Bei 120 bis 150 Grad Celsius spanlos verformbar
  • Verbindungen durch Klebstoff oder Schweißen herstellbar
  • Schwer entflammbar wegen dem hohen Chlorgehalt
  • Hohe Isolationsfähigkeit

Verwendungsmöglichkeiten von PVC

PVC ist extrem haltbar und widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse wie Sonnenlicht, Luft und Wasser (selbst salzhaltiges Meerwasser). Es findet daher überall dort Verwendung, wo die Langlebigkeit der Produkte im Vordergrund steht, und den Einsatz im Freien.
Das sind beispielsweise

  • Fensterprofile
  • Rohre
  • Dachbahnen
  • Fußbodenbeläge
  • PVC-Niederspannungskabel (Verlegung im Freien oder unter Putz möglich)
  • Kreditkarten
  • geschäumtes PVC als Trägermaterial für Werbemedien

PVC birgt den Vorteil, dass es in allen Farben und Dekors verarbeitbar sein kann. Fensterrahmen aus PVC sind leicht zu reinigen und witterungsbeständig. Rohre aus PVC neigen dank ihrer glatten Innenfläche weniger dazu, sich zuzusetzen.